Finn in der Hundeschule Teil 1

LaubIn der unendlichen Auswahl an Hamburger Hundeschulen und -trainern kann man sich leicht verirren. Oder irren. Uns ist es auch so gegangen – einen Fehlversuch hatten wir, bevor wir bei unserer Traumtrainerin gelandet sind.

Zunächst zum Fehlversuch: Hundeprofi Martin Rütter kennen selbst Nicht-Hunde-Besitzer, nämlich von der gleichnamigen Sendung bei VOX. Ich kannte ihn vorher nicht, aber seine Methode wurde uns empfohlen. Er mag auch ein guter Mann sein, aber die zu seiner bundesweit vertretenen Hundeschule gehörigen Trainer müssen es nicht automatisch auch sein. Die Hamburger Dependance ist jedenfalls bei uns durchgefallen. Ein beispielhafter Grund: Die Trainerin legte uns mit viel Überzeugungskunst das Hundefutter Platinum ans Herz (was wir – soviel Fairness muss sein – bis heute noch nehmen und damit auch nicht unzufrieden sind). Als wir ein paar Tage später telefonisch nach der empfohlenen Dosierung fragten, konnte sie uns trotz der flammenden Empfehlung zunächst gar keine Auskunft geben und interpretierte nach kurzer Recherche im Internet die dort angegebene Tabelle noch so falsch, dass unser Hund völlig unterernährt gewesen wäre. Dieser und ein paar weitere faux pas haben unser Vertrauen ins Wanken geraten lassen, so dass wir gewechselt haben.

Und auf Empfehlung bei Britta Strüwewww.hundetraining-hh.de, gelandet sind. Finn ist ja eher von der sehr großen Sorte, daher war es nicht ratsam, ihn in eine Welpengruppe zu integrieren (dort hätte er nur gelernt, dass er immer der Stärkste ist – ein fatales Learning für ein potenzielles Alphatierchen). Deshalb nehmen wir erst einmal Einzeltraining bei Britta und treffen uns alle 1-2 Wochen in der Stellinger Schweiz in der Nähe des Franziskus Tierheims zum Hundetraining. Und das zu einem bezahlbaren Preis – ich hatte bei Einzeltraining mit mehr gerechnet, und andere Trainer (zum Beispiel die Rütterschen) nehmen auch mehr.

Britta ist diplomierte Sozialökonomin und kann mit Hunden UND mit Menschen. Sehr empathisch, trotzdem klar und verständlich in ihren Ansagen, und die Ruhe und Souveränität in Person. Genau die Richtige für alle Beteiligten (auch für Problemhunde, zu denen Finn glücklicherweise nicht gehört).

Welche Lektionen wir in den bisherigen 3 Stunden schon durch haben:

  • Wie begegnen wir anderen Hunden (Finn wäre – gäbe es Mitschüler – in dieser Kategorie wohl Klassenbester)
  • Wie geht das mit dem Rückruf (mhmja, da ist der ein oder andere Vokabel-Test schon verhauen worden… Die Bedeutung des Wortes „hierher“ prägt sich scheinbar nicht gaaanz so leicht ein)
  • Wie lernen wir Leinenführigkeit (üben, üben, üben…)
  • Wie trainieren wir „Aus“ (oft… urks)
  • Und darüber hinaus Fragen aus dem individuellen Finn-Alltag, die wir in den Einzelstunden wunderbar los werden können

Wir werden weiter über unsere Erfolge (und eventuelle nicht bestandene Klassenarbeiten) berichten.

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