Knochen machen glücklich

Wenn Finn mal snacken will, dann geben wir ihm entweder getrocknete Rinderkopfhaut oder rohe Knochen mit letzten Fleischfetzen vom Fleischer (geht auch gut, wenn der Hund ansonsten Trockenfutter bekommt – wie Finn). Das beschäftigt ihn, schüttet Glückshormone aus und ist gut für die Zahnreinigung.

Bei den Knochen ist es wichtig, dass es sich um rohe Knochen handelt. Dann sind selbst Hühnerknochen wohl unbedenklich, liest man – wir haben uns bislang noch nicht daran gewagt, sondern stattdessen Rind oder Lamm verfüttert. Letzteres hält allerdings nur wenige Minuten stand, bevor es restlos verschlungen ist. Am Rinderknochen wird dagegen länger als eine Stunde hart gearbeitet.

FleischWenn er an seinem Knochen nagt, ist Finn durch quasi nichts abzulenken. Was wir für uns nutzen, wenn wir Finn mit in den Garten nehmen, wo hin und wieder Nachbarn oder Fremde vorbei kommen. Da er dann normalerweise bellt – neeeeeeeeeervig, aber ihm als Hütehundmischling wohl nicht so richtig vorzuwerfen – gilt es ihn abzulenken. Was mit einem Knochen wunderbar klappt. Inzwischen ist er auch ohne Knochen wesentlich ruhiger. Dem Alter und Knochen sei Dank…

Während er so vor sich hin nagt, ist es für uns als Hundehalter – niemals Fremde – immer eine gute Übung, den Knochen auch mal weg zu nehmen. Wenn es ein Dominanz-Problem gibt, dann wird es sich spätestens in diesem Moment offenbaren… Finn hatte mit etwa einem Dreivierteljahr eine Phase, in der er sich von seinen Knochen nicht ohne Gezeter trennen wollte. Durch ein Tauschgeschäft – ich kriege den Knochen, er kriegt noch ein geileres Leckerli – haben wir das ausmerzen können, und heute schaut er dem Ding nur traurig aber ohne weitere Ansprüche hinterher, wenn die Ranghöheren den Knochen für sich beanspruchen. Natürlich nur kurz, denn eigentlich geht es ja darum, den Fellmann glücklich zu machen ;)

1 Gedanke zu “Knochen machen glücklich

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